WDF OFFICIAL BREED STANDARD

Yorkshire Terrier

Group 9 · G09-378 · Origin: Great Britain

Varieties: Classic, Color

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Technischer Rassestandard

Rasse: Yorkshire Terrier
Gruppe: 9 Gesellschafts- und Begleithunde
Typ: Toy Terrier / Begleitterrier
Arbeitsprüfung: nicht vorgesehen
Anerkennung: von der WDF anerkannte Rasse

Anerkannte Varietäten:

  • Yorkshire Terrier Classic
  • Yorkshire Terrier Color

1. Geschichtlicher Überblick

Der Yorkshire Terrier ist eine Hunderasse britischen Ursprungs, die sich im 19. Jahrhundert hauptsächlich in den Grafschaften Yorkshire und Lancashire entwickelte.

Die Entstehung der Rasse steht in engem Zusammenhang mit kleinen Terriern, die während der industriellen Revolution von Arbeitern aus Schottland in den Norden Englands gebracht wurden.

Diese Hunde wurden vor allem in Industriegebieten, Textilfabriken, Bergwerken und städtischen Bereichen zur Bekämpfung von Nagetieren eingesetzt.

An der Entwicklung des Yorkshire Terriers waren mehrere Linien kleiner britischer Terrier jener Zeit beteiligt, die gekennzeichnet waren durch:

  • geringe Größe;
  • lebhaftes Temperament;
  • Eignung zur Jagd auf kleine Schädlinge;
  • zunehmend längeres und seidigeres Haarkleid;
  • Farben, die Schwarz, Blau und Tan zugeordnet werden können.

Zu den historisch mit der Entwicklung der Rasse verbundenen Typen zählen insbesondere kleine schottische Terrier mit langem, seidigem Haar sowie lokale Terrier aus Nordengland.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Zucht zunehmend folgende Merkmale zu bevorzugen:

  • geringere Größe;
  • größere Eleganz;
  • langes und vollkommen glattes Haarkleid;
  • feine und seidige Haarstruktur;
  • stahlblaue und goldene Farbe;
  • kompakter Körperbau;
  • aufrechte und vornehme Haltung.

Eine Schlüsselfigur in der Entwicklung des modernen Yorkshire Terriers war Huddersfield Ben, geboren 1865, der als einer der wichtigsten historischen Stammväter der Rasse gilt.

Über die Generationen hinweg entwickelte sich der Yorkshire Terrier schrittweise von seiner ursprünglichen Funktion als kleiner Arbeitsterrier zu einem Begleit- und Ausstellungshund, behielt jedoch den wachsamen, entschlossenen, aktiven und intelligenten Charakter bei, der für Terrier typisch ist.

Die moderne Zucht hat zudem unterschiedliche genetische Farbausprägungen sichtbar gemacht.

Um eine präzise genealogische und morphologische Klassifizierung zu ermöglichen, ohne den Rassetyp allein mit der Farbe zu verwechseln, wird der Yorkshire Terrier daher in zwei Varietäten unterteilt:

Yorkshire Terrier Classic

Umfasst Hunde, die die traditionelle, für die Rasse typische Farbe zeigen.

Yorkshire Terrier Color

Umfasst Hunde, die genetisch und genealogisch dem Yorkshire Terrier zuzuordnen sind, jedoch Farben, Verdünnungen, Scheckungen oder Farbkombinationen aufweisen, die von der Classic-Farbe abweichen.

Beide Varietäten gehören derselben Rasse an und müssen dieselben grundlegenden Merkmale teilen hinsichtlich:

  • Morphologie;
  • Struktur;
  • Proportionen;
  • Haartextur;
  • Bewegung;
  • Temperament;
  • Funktionalität.

Der Unterschied zwischen den beiden Varietäten betrifft hauptsächlich die Farbausprägung und, sofern genetisch mit der Farbe verbunden, die Pigmentierung.


2. Allgemeines Erscheinungsbild

Der Yorkshire Terrier ist ein kleiner, langhaariger Begleitterrier, elegant, kompakt, harmonisch und gut proportioniert.

Das Haarkleid gehört zu den charakteristischsten Merkmalen der Rasse.

Das Haar soll vollkommen glatt und gleichmäßig an beiden Körperseiten herabfallen, idealerweise durch einen längs verlaufenden Scheitel geteilt, der am Kopf beginnt und sich über den Körper fortsetzt.

Der Hund soll aufweisen:

  • kompakte Struktur;
  • stabile Oberlinie;
  • aufrechte Haltung;
  • relativ kleinen Kopf;
  • lebhaften und intelligenten Ausdruck;
  • der Größe angemessene Knochenstärke;
  • gerade Gliedmaßen;
  • freie Bewegung;
  • langes, feines und seidiges Haarkleid.

Der Gesamteindruck soll der eines kleinen, aber kräftigen, ausgeglichenen und funktionalen Hundes sein.

Die geringe Größe darf niemals auf Kosten folgender Merkmale erreicht werden:

  • Skelettstabilität;
  • korrektes Gebiss;
  • Gelenkfunktion;
  • Bewegungsfähigkeit;
  • allgemeine Gesundheit.

Extrem miniaturisierte, fragile Hunde oder Hunde mit disharmonischem Zwergwuchs sind unerwünscht.


3. Rassetyp

Der Yorkshire Terrier muss deutlich den Typ eines kleinen Terriers bewahren.

Ästhetische Verfeinerung darf ihn nicht zu einem Hund machen, der:

  • schwach;
  • apathisch;
  • übermäßig fragil;
  • morphologisch übertypisiert ist.

Der Hund muss gleichzeitig vermitteln:

  • Eleganz;
  • Lebhaftigkeit;
  • Selbstsicherheit;
  • Kompaktheit;
  • Proportion;
  • Charakter.

Geschlechtsdimorphismus darf erkennbar sein, ohne den Rassetyp zu beeinträchtigen.


4. Wichtige Proportionen

Der Körper muss kompakt und gut proportioniert sein.

Die Körperlänge muss in einem ausgewogenen Verhältnis zur Widerristhöhe stehen.

Bevorzugt wird ein Körperbau, der:

  • kompakt;
  • annähernd quadratisch;
  • frei von übermäßiger Rumpflänge ist.

Die Oberlinie muss regelmäßig verlaufen.

Die Höhe der Kruppe sollte die Widerristhöhe nicht deutlich übersteigen.

Die Gliedmaßen müssen zur Brusttiefe proportioniert sein.

Der Kopf muss zum Körper passen und darf niemals übermäßig groß sein.


5. Verhalten und Wesen

Der Yorkshire Terrier ist ein Terrier, der:

  • aktiv;
  • intelligent;
  • wachsam;
  • neugierig;
  • mutig;
  • lebhaft;
  • anhänglich;
  • stark an seinen Besitzer gebunden ist.

Er muss ein ausgeglichenes Wesen zeigen.

Trotz seiner geringen Größe bewahrt er in der Regel:

  • Selbstsicherheit;
  • Entschlossenheit;
  • Aufmerksamkeit gegenüber der Umgebung;
  • Reaktionsfähigkeit;
  • ausgeprägte Persönlichkeit.

Er eignet sich besonders gut für das Familienleben und als Begleithund.

Nicht als typisch anzusehen sind:

  • unbegründete Aggressivität;
  • extreme Angst;
  • behindernde Schüchternheit;
  • Verhaltensinstabilität;
  • ausgeprägte Apathie.

6. Kopf

Der Kopf muss relativ klein und zum Körper proportioniert sein.

Er soll wirken:

  • elegant;
  • trocken;
  • harmonisch;
  • nicht schwer.

Er darf keine übermäßig rundlichen oder brachyzephalen Merkmale aufweisen.


7. Oberkopf

Schädel

Eher klein.

Mäßig flach.

Nicht übermäßig hervortretend.

Nicht stark gerundet.

Er darf keine übermäßig gewölbte Form aufweisen.

Stop

Gut erkennbar, aber ausgewogen.

Er darf nicht sein:

  • fehlend;
  • übermäßig tief;
  • übertrieben ausgeprägt.

8. Gesichtsschädel

Nasenschwamm

Bei der Varietät Classic muss er schwarz und vollständig pigmentiert sein.

Bei der Varietät Color kann die Pigmentierung genetisch mit der Fellfarbe zusammenhängen.

Daher sind, sofern genetisch mit der Farbe vereinbar, zulässig:

  • schwarze Pigmentierung;
  • braune/schokoladenfarbene Pigmentierung;
  • hellere Pigmentierung, die genetisch mit bestimmten Verdünnungen vereinbar ist.

Die Pigmentierung muss dennoch sein:

  • gleichmäßig;
  • ausreichend vollständig;
  • genetisch mit dem Phänotyp vereinbar.

Pathologische Depigmentierung oder eine nicht genetisch mit der Farbe verbundene Depigmentierung ist unerwünscht.

Fang

Nicht zu lang.

Er muss zum Kopf proportioniert sein.

Er darf nicht sein:

  • übermäßig kurz;
  • spitz;
  • grob;
  • extrem schmal.

Der Gesichtsschädel muss eine ausreichende Unterkieferstruktur bewahren.

Lefzen

Gut anliegend.

Die Pigmentierung muss mit der des Nasenschwamms und mit der Farbgenetik des Hundes übereinstimmen.

Backen

Nicht hervortretend.

Mäßig entwickelt.


9. Kiefer und Gebiss

Die Kiefer müssen regelmäßig, korrekt entwickelt und proportioniert sein.

Der ideale Biss ist:

Scherengebiss, wobei die oberen Schneidezähne die unteren eng übergreifen.

Die Zähne müssen sein:

  • korrekt eingesetzt;
  • ausreichend entwickelt;
  • weiß;
  • funktional.

Der Unterkiefer darf nicht aufweisen:

  • deutliches Vorstehen;
  • deutliches Zurückstehen;
  • erhebliche seitliche Abweichungen.

Die Zucht muss besonderes Augenmerk auf den Erhalt eines funktionalen Gebisses legen.

Miniaturisierung darf schwere Zahnverluste oder Kieferanomalien nicht rechtfertigen.


10. Augen

Die Augen müssen im Verhältnis zum Kopf mittelgroß sein.

Sie dürfen nicht übermäßig hervortreten.

Sie sollen aufweisen:

  • intelligenten Ausdruck;
  • Lebhaftigkeit;
  • Aufmerksamkeit;
  • gute Öffnung.

Die Form kann sein:

  • mäßig rund;
  • leicht oval.

Bei der Varietät Classic werden sehr dunkle Augen bevorzugt.

Bei der Varietät Color kann die Irisfarbe entsprechend der Fellfarbengenetik variieren.

Abhängig von der Farbe sind möglich:

  • sehr dunkelbraun;
  • braun;
  • haselnussfarben;
  • bernsteinfarben.

Bei Hunden mit bestimmten genetischen Merle-Ausprägungen können Unterschiede in der Irispigmentierung auftreten, die zusammen mit der allgemeinen Augengesundheit zu beurteilen sind.

Die Lidränder müssen gut pigmentiert und farblich zum Hund passend sein.


11. Ohren

Klein.

V-förmig.

Aufrecht getragen.

Nicht übermäßig weit auseinander angesetzt.

Sie müssen an den Spitzen mit kurzem Haar bedeckt sein, das gegebenenfalls entsprechend der Ausstellungsvorbereitung gekürzt werden kann.

Die Ohren müssen zum wachsamen und rassetypischen Ausdruck beitragen.

Dauerhaft hängende Ohren bei einem erwachsenen Hund stellen einen schweren Fehler dar.


12. Hals

Von guter Länge im Verhältnis zur Größe.

Elegant.

Gut in die Schultern eingesetzt.

Er muss eine stolze und hohe Kopfhaltung ermöglichen.

Er darf nicht sein:

  • übermäßig kurz;
  • grob;
  • mit überschüssiger Haut belastet.

Keine Wamme.


13. Körper

Oberlinie

Regelmäßig und im Wesentlichen waagerecht.

Sie muss stabil bleiben:

  • im Stand;
  • in der Bewegung.

Widerrist

Gut eingefügt.

Nicht übermäßig ausgeprägt.

Rücken

Kompakt.

Gerade.

Fest.

Er darf nicht aufweisen:

  • Kyphose;
  • Lordose;
  • Senkrücken;
  • ausgeprägte Krümmungen.

Lende

Kompakt.

Gut mit Rücken und Kruppe verbunden.

Sie muss zur Festigkeit des Gesamtbildes beitragen.

Kruppe

Regelmäßig.

Nicht übermäßig abfallend.

Nicht deutlich höher als der Widerrist.

Brustkorb

Mäßig entwickelt.

Die Rippen müssen ausreichend gewölbt sein, ohne einen übermäßig runden Brustkorb zu erzeugen.

Die Tiefe muss der Größe angemessen sein.

Unterlinie

Mäßig ausgeprägt.

Der Bauch darf weder übermäßig aufgezogen noch schlaff sein.


14. Rute

Die Rute muss zum Körper proportioniert sein.

Natürlich und reich behaart.

Sie muss leicht oberhalb der Rückenlinie getragen werden und zum allgemeinen Gleichgewicht des Hundes beitragen.

Sie darf nicht sein:

  • übermäßig eingerollt;
  • starr auf dem Rücken liegend;
  • aufgrund von Unsicherheit ständig tief getragen.

Die Farbe der Rutenbehaarung folgt den Merkmalen der jeweiligen Farbvarietät.

Bei der Classic-Varietät kann die Rute eine dunklere Blaufärbung als der Körper aufweisen, insbesondere zur Spitze hin.


15. Vorderläufe

Allgemeines Erscheinungsbild

Von vorne betrachtet müssen sie sein:

  • gerade;
  • parallel;
  • gut unter dem Körper gestellt;
  • zur Größe proportioniert.

Schulter

Gut gelagert.

Mäßig schräg.

Sie muss eine korrekte Vorwärtsbewegung des Beins ermöglichen.

Oberarm

Proportioniert.

Gut mit der Schulter verbunden.

Ellenbogen

Dicht am Körper.

Weder nach innen noch nach außen abweichend.

Unterarm

Gerade.

Mit für die Größe ausreichend kräftiger Knochenstruktur.

Vorderfußwurzelgelenk

Stabil.

Vordermittelfuß

Kompakt.

Nahezu senkrecht.


16. Vorderpfoten

Rund.

Kompakt.

Zehen eng geschlossen.

Die Ballen müssen gut entwickelt sein.

Bei der Classic-Varietät sind die Krallen vorzugsweise schwarz.

Bei der Color-Varietät kann die Pigmentierung von Krallen und Ballen mit der Fellfarbengenetik zusammenhängen.


17. Hinterläufe

Allgemeines Erscheinungsbild

Von hinten betrachtet müssen sie sein:

  • gerade;
  • parallel;
  • stabil.

Die Winkelungen müssen mit denen der Vorderhand ausgewogen sein.

Oberschenkel

Ausreichend bemuskelt.

Kniegelenk

Mäßig gewinkelt.

Stabil.

Unterschenkel

Proportioniert.

Mit ausreichender Muskulatur.

Sprunggelenk

Stabil.

Keine Abweichung:

  • nach medial;
  • nach lateral.

Hintermittelfuß

Kurz.

Ausreichend senkrecht.


18. Hinterpfoten

Rund.

Kompakt.

Zehen eng geschlossen.

Die Pigmentierung von Krallen und Ballen muss mit der Farbvarietät übereinstimmen.


19. Bewegung

Die Bewegung muss sein:

  • frei;
  • regelmäßig;
  • harmonisch;
  • fließend;
  • sicher;
  • geradlinig.

Die Vorderhand muss guten Vortritt zeigen.

Die Hinterhand muss ausreichend Schub gewährleisten.

Die Gliedmaßen müssen sich in regelmäßigen Ebenen bewegen.

Die Rückenlinie muss während der Bewegung stabil bleiben.

Nicht erwünscht sind:

  • kurzer und steifer Schritt;
  • hohe Trittaktion;
  • ausgeprägte Hackney-Aktion;
  • abweichende Vorderläufe;
  • Kuhhessigkeit;
  • übermäßig weit gestellte Hinterhand;
  • mangelnder Schub;
  • instabile Bewegung.

Die Qualität der Bewegung muss Vorrang vor einer spektakulären Präsentation der Gangart haben.


20. Haut

Fein.

Elastisch.

Gut am Körper anliegend.

Ohne übermäßige Lockerheit.

Die Hautpigmentierung kann entsprechend der Farbgenetik variieren.


21. Haarkleid

Textur

Das Haarkleid stellt eines der grundlegenden Merkmale des Yorkshire Terriers dar.

Das Haar muss sein:

  • fein;
  • seidig;
  • glänzend;
  • vollkommen glatt;
  • fließend.

Es darf nicht sein:

  • wollig;
  • wattig;
  • kraus;
  • lockig;
  • übermäßig wellig.

Das Haarkleid darf keine Unterwolle in einem Ausmaß aufweisen, das die typische feine und seidige Haarstruktur verändert.

Die Länge kann beträchtlich sein, darf jedoch die natürliche Bewegung des Hundes nicht beeinträchtigen.

Verteilung

Am Körper fällt das Haar gleichmäßig an beiden Seiten herab.

Der Längsscheitel ist charakteristisch.

Kopfhaar

Lang.

Es kann auf dem Oberkopf zusammengebunden werden, um das Sichtfeld freizuhalten.

Die Fellvorbereitung darf nicht künstlich verändern:

  • Textur;
  • Farbe;
  • Struktur;
  • natürliches Volumen.

22. Farbvarietäten

Der Yorkshire Terrier wird unterteilt in:

A. Yorkshire Terrier Classic

B. Yorkshire Terrier Color

Die Farbvarietät muss in den genealogischen Unterlagen des Hundes vermerkt werden.

Die Farbe darf die Bewertung folgender Merkmale nicht beeinflussen:

  • Struktur;
  • Proportionen;
  • Bewegung;
  • Temperament;
  • Fellqualität;
  • Funktionalität.

23. Yorkshire Terrier Classic

Die Varietät Classic stellt die historisch typische Färbung des Yorkshire Terriers dar.

Welpen

Welpen werden in der Regel geboren mit:

  • Schwarz;
  • Tan-Abzeichen.

Während des Wachstums findet normalerweise eine fortschreitende Farbveränderung statt.

Das Schwarz des Rückenfells entwickelt sich zum charakteristischen Stahlblau, während die Tan-Bereiche reichere und goldener wirkende Töne annehmen.

Dieser Prozess kann während der Reifung des Hundes fortschreiten.

Körperfarbe beim erwachsenen Hund

Der Körper muss sein:

dunkles Stahlblau, nicht Silberblau.

Das Blau soll sich ungefähr erstrecken:

  • von der Hinterhaupt-/hinteren Halsregion;
  • entlang des Rückens;
  • bis zum Rutenansatz.

Das Stahlblau soll nicht vermischt sein mit:

  • Falb;
  • Bronze;
  • beim erwachsenen Hund bestehenbleibendem Schwarz.

Kopf

Das Haar am Kopf muss einen kräftigen Farbton aufweisen:

goldenes Tan.

Die Farbe muss sein:

  • an der Wurzel intensiver;
  • zu den Spitzen hin allmählich heller.

Die Farbe muss besonders kräftig sein:

  • an den Seiten des Kopfes;
  • am Ansatz der Ohren;
  • am Fang.

Das Tan des Kopfes darf sich nicht wesentlich über den hinteren Halsbereich erstrecken.

Schwarze oder rußige Haare, die mit den goldenen Bereichen vermischt sind, sind unerwünscht.

Brust und Gliedmaßen

Das Haar muss sein:

kräftiges und glänzendes goldenes Tan.

An den Vorderläufen soll sich das Tan nicht über den Ellenbogen hinaus erstrecken.

An den Hinterläufen soll es sich nicht über das Knie hinaus erstrecken.

Farbbezeichnungen der Classic-Varietät

Für die Farberfassung können folgende Bezeichnungen der Classic-Varietät zugeordnet werden:

  • Blue & Tan;
  • Blue & Gold;
  • Dark Steel Blue & Tan;
  • Dark Steel Blue & Gold.

Bei jungen Hunden können vor Abschluss der Fellfarbveränderung vorübergehend Geburtsfarben eingetragen werden, die mit der späteren Entwicklung zur Classic-Farbe vereinbar sind.


24. Yorkshire Terrier Color

Die Varietät Color umfasst Yorkshire Terrier, die den morphologischen Rassetyp beibehalten, jedoch andere Farbausprägungen als das traditionelle Stahlblau und Tan zeigen.

Die Zuordnung zur Color-Varietät darf nicht ausschließlich aufgrund einer kommerziellen Farbbezeichnung erfolgen.

Wenn erforderlich, muss die Farbe belegbar sein durch:

  • Genealogie;
  • Phänotyp;
  • genetische Farbtests.

Innerhalb der Color-Varietät werden die nachfolgend beschriebenen wichtigsten Farbfamilien anerkannt.


24.1 Schwarz / Black

Umfasst Hunde, bei denen schwarzes Eumelanin auch nach der normalen Fellreifung überwiegend bestehen bleibt.

Dazu gehören Kombinationen wie:

  • Black;
  • Black & Tan;
  • Black & Gold;
  • Black & White;
  • Black, White & Tan;
  • Black, White & Gold.

24.2 Chocolate / Liver

Die schwarze Pigmentierung wird genetisch in braune/schokoladenfarbene Töne umgewandelt.

Dazu gehören:

  • Chocolate;
  • Chocolate & Tan;
  • Chocolate & Gold;
  • Chocolate & White;
  • Chocolate, White & Tan;
  • Chocolate, White & Gold.

Bei Chocolate-Hunden können Nasenschwamm, Lidränder, Ballen und Krallen braun statt schwarz pigmentiert sein.

Die Augen können genetisch heller sein als bei der Classic-Varietät.


24.3 Gold / Golden

Umfasst Hunde mit überwiegend:

  • goldener;
  • golden;
  • hell-tanfarbener;
  • goldfarbener Ausprägung.

Dazu gehören:

  • Gold;
  • Golden;
  • Gold & White;
  • Golden & White;
  • Gold Chocolate.

Die Farbe muss dennoch mit der typischen Haarstruktur des Yorkshire Terriers einhergehen.


24.4 Golddust-type

Umfasst Hunde mit überwiegender Verteilung von:

  • Gold;
  • Gold und Weiß.

Die Pigmentierung des Nasenschwamms ist bei Hunden mit schwarzem Eumelanin normalerweise dunkel.

Ist genetisch Braun vorhanden, können Gold-Chocolate-Varianten mit brauner Pigmentierung auftreten.

Anerkannt werden:

  • Gold;
  • Gold & White;
  • Gold Chocolate.

24.5 Parti-color

Umfasst Hunde, bei denen Weiß zusammen mit den übrigen für den Yorkshire Terrier typischen Pigmentierungen einen bedeutenden Anteil der Färbung ausmacht.

Zur Klassifizierung gehören:

  • Black & White;
  • Black, White & Tan;
  • Black, White & Gold;
  • Blue & White;
  • Blue, White & Tan;
  • Blue, White & Gold;
  • Chocolate & White;
  • Chocolate, White & Tan;
  • Chocolate, White & Gold;
  • Gold & White.

Die Weißverteilung kann betreffen:

  • Brust;
  • Bauch;
  • Gliedmaßen;
  • Hals;
  • Fang;
  • Schädel;
  • Körper;
  • Rutenspitze.

Eine vollkommen symmetrische Farbverteilung ist nicht erforderlich.


24.6 Biro-type

Umfasst die Farbausprägung, die hauptsächlich gekennzeichnet ist durch:

  • Chocolate/Braun;
  • Weiß;
  • Gold/Tan.

Daher werden anerkannt:

  • Chocolate & White;
  • Chocolate, White & Tan;
  • Chocolate, White & Gold.

Der Nasenschwamm ist normalerweise braun.

Gold-/Tan-Bereiche müssen harmonisch verteilt sein.

Die Bezeichnung beschreibt eine Farbvarietät des Yorkshire Terrier Color und verändert nicht die Rassezugehörigkeit des Hundes.


24.7 Ocean Pearl

Umfasst besondere Farbausprägungen mit Tönen von:

  • Sable;
  • Gold;
  • Rotbraun;
  • perlmuttartigen Nuancen;
  • gegebenenfalls Weiß.

Anerkannt werden:

  • Ocean Pearl;
  • Ocean Pearl & White;
  • Ocean Pearl, White & Tan.

Die Farbe kann sich während des Wachstums deutlich verändern.

Die Beurteilung muss daher berücksichtigen:

  • Geburtsfarbe;
  • Farbentwicklung;
  • Erwachsenenfarbe;
  • gegebenenfalls vorhandene genetische Dokumentation.

24.8 White

Hunde können in der Color-Varietät registriert werden, wenn Weiß die vorherrschende oder ausnahmsweise nahezu vollständige Farbe darstellt, vorausgesetzt:

  • die Gesamtpigmentierung ist mit einer genetischen Farbausprägung und nicht mit pathologischem Albinismus vereinbar;
  • der Hund behält alle morphologischen Merkmale des Yorkshire Terriers;
  • klinische Zustände in Verbindung mit pathologischen Pigmentdefekten werden ausgeschlossen.

Registriert werden können:

  • White;
  • White & Gold;
  • White & Tan;
  • White mit anderen genetisch dokumentierbaren Pigmentierungen.

Albinismus darf nicht mit weißem Fell verwechselt werden.


24.9 Blue / Dilute

Umfasst Hunde, bei denen die Eumelaninpigmentierung eine Farbverdünnung zeigt.

Möglich sind:

  • Blue;
  • Blue & Tan;
  • Blue & Gold;
  • Blue & White;
  • Blue, White & Tan;
  • Blue, White & Gold.

Bei der Zucht verdünnter Farben muss besonderes Augenmerk auf Fellqualität und Hautgesundheit gelegt werden.


24.10 Silver

Die Bezeichnung Silver kann für Hunde verwendet werden, die eine besondere Verdünnung oder Aufhellung des Fells zeigen, wodurch Silbertöne entstehen, die deutlich vom Classic-Stahlblau abweichen.

Möglich sind:

  • Silver;
  • Silver & Tan;
  • Silver & Gold;
  • Silver & White;
  • Silver, White & Tan.

Die Bezeichnung Silver muss mit Vorsicht verwendet und möglichst durch eine korrekte genetische und phänotypische Beurteilung gestützt werden, um zu vermeiden, dass ein normaler erwachsener Yorkshire Classic mit hellem Stahlblau fälschlicherweise als Silver klassifiziert wird.


25. Merle und verwandte Varianten

Merle-Ausprägungen gehören ausschließlich zur Varietät Yorkshire Terrier Color.

Anerkannt werden können:

  • Blue Merle;
  • Blue Merle & White;
  • Blue Merle, White & Tan;
  • Blueberry;
  • Chocolate Merle;
  • Chocolate Merle & White;
  • Chocolate Merle, White & Tan;
  • Chocoberry;
  • Harlequin Merle;
  • Tweed Merle.

Blueberry

Die Bezeichnung Blueberry beschreibt im Allgemeinen eine Färbung:

  • Blue Merle;
  • mit deutlichem Weißanteil.

Vorhanden sein können:

  • Schwarz;
  • Grau/Blau;
  • Weiß;
  • Tan/Gold.

Chocoberry

Die Bezeichnung Chocoberry beschreibt im Allgemeinen:

  • Chocolate Merle;
  • in Verbindung mit Weiß;
  • mit möglichen Tan-/Goldbereichen.

Der Nasenschwamm kann braun pigmentiert sein.

Harlequin / Tweed

Umfasst Merle-Muster mit einer komplexeren und stärker fragmentierten Verteilung pigmentierter Bereiche.

Möglich sind Kombinationen aus:

  • Schwarz;
  • Grau;
  • Blau;
  • Braun;
  • Weiß;
  • Gold/Tan.

Gesundheitsregel zum Merle

Das Merle-Gen muss mit besonderer Sorgfalt gehandhabt werden.

Im Sinne verantwortungsvoller Zucht gilt:

Eine Merle × Merle-Verpaarung darf nicht geplant werden.

Vor dem Zuchteinsatz von Merle-Hunden oder Hunden mit unklarem Phänotyp wird eine genetische Charakterisierung des betreffenden Locus dringend empfohlen.

Besonderes Augenmerk ist zu legen auf:

  • Gehör;
  • Sehvermögen;
  • Augenentwicklung;
  • Pigmentierung;
  • mögliche angeborene Anomalien im Zusammenhang mit genetischen Hochrisikokombinationen.

26. Registrierung der Farbvarietät

Für jeden Hund sind bei der Registrierung anzugeben:

  1. Rasse: Yorkshire Terrier;
  2. Varietät: Classic oder Color;
  3. phänotypische Farbe;
  4. gegebenenfalls spezifische Farbbezeichnung;
  5. gegebenenfalls vorhandene Ergebnisse genetischer Tests.

Beispiele:

Yorkshire Terrier – Classic – Dark Steel Blue & Tan

Yorkshire Terrier – Color – Chocolate & Tan

Yorkshire Terrier – Color – Gold & White

Yorkshire Terrier – Color – Ocean Pearl

Yorkshire Terrier – Color – Blueberry

Yorkshire Terrier – Color – Chocolate Merle & White

Die Farbbezeichnung darf den offiziellen Rassenamen nicht ersetzen.


27. Grundsatz der Abgrenzung zum Biewer Terrier

Das Vorhandensein von Weiß bei einem Yorkshire Terrier Color führt nicht automatisch zur Zuordnung zur Rasse Biewer Terrier.

Der Biewer Terrier besitzt eine eigene Identität:

  • genealogisch;
  • züchterisch;
  • morphologisch;
  • genetisch;
  • standardbezogen.

Daher muss ein Yorkshire Terrier mit Parti-, Tricolor- oder Weißfärbung als Yorkshire Terrier Color registriert werden, wenn seine genealogische und züchterische Zugehörigkeit zum Yorkshire Terrier zurückzuführen ist.

Ebenso darf ein Biewer Terrier, der genealogisch seiner eigenen Rassepopulation angehört, nicht allein aufgrund morphologischer Ähnlichkeit als Yorkshire Terrier neu klassifiziert werden.

Die Klassifizierung muss daher gemeinsam berücksichtigen:

  • Genealogie;
  • genetisches Erbe;
  • Zuchtprogramm;
  • Morphologie;
  • Farbe.

28. Größe

Der Yorkshire Terrier muss eine Größe beibehalten, die dem Toy-Terrier-Typ entspricht.

Der Standard darf extreme Formen der Miniaturisierung nicht fördern.

Es wird keine gesonderte Kategorie definiert als:

  • Mini;
  • Micro;
  • Teacup;
  • Toy miniature.

Diese Begriffe bezeichnen keine offiziellen Varietäten der Rasse.

Die Gesamtstruktur muss harmonisch, robust und funktional bleiben.


29. Gewicht

Das Idealgewicht muss mit der traditionellen Struktur der Rasse vereinbar bleiben.

Maximales Referenzgewicht: etwa 3,2 kg.

Das Gewicht muss dennoch gemeinsam beurteilt werden mit:

  • Knochenstärke;
  • Proportionen;
  • Körperkondition;
  • Funktionalität;
  • allgemeiner Gesundheit.

Eine extreme Gewichtsreduzierung stellt keinen Vorzug dar.

Übermäßige Miniaturisierung, die zu folgenden Problemen führt, muss bestraft werden:

  • Skelettfragilität;
  • erhebliche Zahnanomalien;
  • dauerhaft offene Fontanelle;
  • unzureichende körperliche Entwicklung;
  • Gelenkprobleme;
  • Fortpflanzungsschwierigkeiten;
  • allgemeine Beeinträchtigung des Wohlbefindens.

30. Geschlechtsmerkmale

Rüden müssen zwei Hoden aufweisen:

  • normal entwickelt;
  • vollständig in den Hodensack abgestiegen.

Geschlechtsdimorphismus ist zulässig und erwünscht, sofern harmonisch.


31. Fehler

Jede Abweichung von diesem Standard ist zu bewerten unter Berücksichtigung:

  • des Ausmaßes der Abweichung;
  • ihres Einflusses auf den Rassetyp;
  • ihres Einflusses auf die Funktionalität;
  • ihrer Folgen für die Gesundheit;
  • ihrer Folgen für das Wohlbefinden.

Als Fehler können gelten:

  • übermäßig langer Körper;
  • zu schwerer Körperbau;
  • übermäßig fragiler Körperbau;
  • zu großer Kopf;
  • übermäßig gerundeter Schädel;
  • übermäßig langer Fang;
  • extrem kurzer Fang;
  • zu hervortretende Augen;
  • übermäßig große Augen;
  • zu große Ohren;
  • kurzer Hals;
  • instabiler Rücken;
  • übermäßig abfallende Kruppe;
  • unzureichender Brustkorb;
  • nicht vollkommen gerade Gliedmaßen;
  • unzureichende Winkelungen;
  • wenig fließende Bewegung;
  • nicht ausreichend seidige Haarstruktur;
  • übermäßig welliges Haar;
  • zu wattiges Haarkleid;
  • unzureichende allgemeine Haarqualität.

Bei der Classic-Varietät sind zudem erhebliche Abweichungen von der für diese Varietät vorgesehenen typischen Farbverteilung negativ zu bewerten.

Bei der Color-Varietät stellt die abweichende Farbe an sich keinen Fehler dar.


32. Schwere Fehler

Als besonders schwerwiegend gelten:

  • starke Körperdisproportion;
  • extreme Skelettfragilität;
  • disharmonischer Zwergwuchs;
  • schwere Unterkieferinsuffizienz;
  • ausgeprägtes Vor- oder Rückbeißen;
  • schwere Zahnanomalien;
  • dauerhaft hängende Ohren beim erwachsenen Hund;
  • stark gekrümmte Rückenlinie;
  • deutliche Instabilität der Gliedmaßen;
  • erkennbare Gelenkluxationen;
  • stark veränderte Bewegung;
  • wolliges oder deutlich atypisches Haarkleid;
  • schwerwiegender Verlust des Rassetyps;
  • erhebliche Verhaltensauffälligkeiten.

Bei der Classic-Varietät stellt außerdem eine Erwachsenenfarbe, die wesentlich mit der Definition dieser Varietät unvereinbar ist, einen schweren Fehler dar; der Hund kann gegebenenfalls als Yorkshire Terrier Color neu klassifiziert werden, sofern die genealogischen und phänotypischen Voraussetzungen erfüllt sind.


33. Ausschließende oder disqualifizierende Fehler

Von der Zucht- oder Ausstellungsbewertung auszuschließen sind Hunde mit:

  • unkontrollierbarer Aggressivität;
  • extrem behindernder Angst;
  • schweren körperlichen Anomalien, die mit dem Wohlbefinden unvereinbar sind;
  • behindernden Deformationen;
  • schweren neurologischen Störungen;
  • schweren Verhaltensstörungen;
  • pathologischem Albinismus;
  • Fehlen grundlegender Rassemerkmale;
  • ein- oder beidseitigem Kryptorchismus beim Rüden.

Die Farbe allein stellt bei korrekter Zuordnung zur Varietät Color keinen Ausschlussgrund dar.


34. Gesundheitliche Zuchtempfehlungen

Die Zucht soll Hunde bevorzugen, die:

  • klinisch gesund;
  • funktionell gesund;
  • morphologisch ausgewogen;
  • wesensfest;
  • genealogisch identifiziert;
  • genetisch kompatibel sind.

Besonderes Augenmerk ist zu legen auf:

  • Patellaluxation;
  • Gelenkgesundheit;
  • korrektes Gebiss;
  • Kieferkonformation;
  • Augengesundheit;
  • Herzgesundheit;
  • Leberfunktion;
  • Atemwegsgesundheit;
  • Haut- und Fellqualität;
  • Erhalt genetischer Vielfalt;
  • Vermeidung übermäßiger Inzucht.

Bei Color-Hunden sollen, sofern sinnvoll, spezifische genetische Tests für die für die Farbe verantwortlichen Loci eingesetzt werden.


35. Farbselektion

Die Farbe ist als genetisches Merkmal der Rasse zu betrachten und darf niemals Vorrang vor der Gesundheit haben.

Verpaarungen dürfen nicht ausschließlich mit dem Ziel geplant werden, eine seltene Farbe zu erzeugen, wenn dies führt zu:

  • erhöhter Inzucht;
  • Einsatz klinisch ungeeigneter Hunde;
  • genetischen Hochrisikokombinationen;
  • Verlust des morphologischen Rassetyps;
  • Beeinträchtigung der Fellqualität.

Bei der Zucht der Color-Varietät müssen dieselben morphologischen Anforderungen wie für die Classic-Varietät beibehalten werden.

Ein Yorkshire Terrier Color muss in erster Linie als Yorkshire Terrier erkennbar sein, unabhängig von seiner Farbe.


36. Rasseidentität

Die Unterteilung in Classic und Color darf nicht zur Entstehung zweier unterschiedlicher morphologischer Typen führen.

Beide Varietäten müssen beibehalten:

  • dieselbe allgemeine Struktur;
  • dieselben grundlegenden Proportionen;
  • dieselbe Haartextur;
  • denselben Kopftyp;
  • dieselbe Bewegung;
  • dasselbe Temperament;
  • dieselbe funktionale Identität.

Die Farbselektion darf den Yorkshire Terrier Color nicht schrittweise in einen Hund verwandeln, der morphologisch vom Yorkshire Terrier Classic abweicht.

Die Farbe stellt eine phänotypische Varietät dar und keine Rechtfertigung für eine Veränderung des Rassetyps.


37. Kynognostische Zusammenfassung

Der ideale Yorkshire Terrier ist ein kleiner Toy Terrier, elegant, aber kräftig, kompakt, proportioniert und selbstsicher, mit relativ kleinem Kopf, nicht übermäßig gerundetem Schädel, ausdrucksvollen Augen, kleinen aufrecht getragenen Ohren, stabiler Rückenlinie, geraden Gliedmaßen, freier und schubvoller Bewegung sowie einem charakteristischen langen, glatten, glänzenden, feinen und seidigen Haarkleid.

Die Varietät Classic zeigt beim erwachsenen Hund die charakteristische Verteilung von dunklem Stahlblau und kräftigem Gold/Tan, mit einer klaren Farbentwicklung ausgehend von der dunkleren Welpenfarbe.

Die Varietät Color umfasst die verschiedenen, genetisch mit dem Yorkshire Terrier vereinbaren Farbausprägungen, darunter Schwarz, Chocolate, Gold, Parti-color, White, Ocean Pearl, Golddust-type, Biro-type, Blue/Dilute, Silver, Merle, Blueberry, Chocoberry, Harlequin/Tweed sowie deren jeweilige Kombinationen.

Der Farbunterschied darf nicht zu unterschiedlichen Anforderungen an die morphologische Qualität führen.

Bei beiden Varietäten müssen im Vordergrund stehen:

Gesundheit, Funktionalität, Ausgewogenheit, Rassetyp, Fellqualität, korrekte Struktur und genealogische Rückverfolgbarkeit.